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Probleme bei Start von südkoreanischer Rakete

Die Rakete mit der Bezeichnung KSLV-1, oder Naro-1, hebt am Naro Space Center ab.Großansicht
Seoul (dpa) - Kurz nach Start einer südkoreanischen Satelliten-Trägerrakete am Donnerstag hat die Bodenkontrolle den Kontakt zu dem Flugkörper verloren. Es war zunächst unklar, ob die Rakete trotzdem noch auf dem vorberechneten Kurs war.

Der Kontakt sei 137 Sekunden nach dem Abheben vom Naro-Raumfahrtzentrum im Süden des Landes abgebrochen, sagte der Präsident des Koreanischen Raumfahrt-Forschungsinstitut (KARI), Lee Joo Jin, im Fernsehen.

Nach einem Fehlschlag im vergangenen Jahr ist es der zweite Versuch Südkoreas, erstmals vom eigenen Boden aus einen kleinen Forschungs- und Technologiesatelliten in eine erdnahe Umlaufbahn zu bringen. Die Rakete mit der Bezeichnung KSLV-1, oder Naro-1, hob nach Fernsehberichten wie geplant um 17.01 Uhr Ortszeit (10.01 Uhr MESZ) ab. Am Vortag war ein Startversuch aufgrund technischer Probleme abgebrochen worden.

Der Satellitenstart gilt als nationales Projekt. Bei einem Erfolg der Mission wäre Südkorea das zehnte Land der Erde, das einen künstlichen Satelliten vom eigenen Territorium in den Weltraum befördert hätte. Russland war am Bau der Rakete beteiligt.

Raumfahrt / Südkorea
10.06.2010 · 11:31 Uhr
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