TenneT ist mit der Finanzierung der Netzanbindung für Offshore-Windparks in der Nordsee überfordert. Aufgeben will sie aber nicht. TenneT habe nicht vor, aus dem deutschen Markt auszusteigen, betonte Sprecher Harald Wouters. Vielmehr suche die Gesellschaft nach Möglichkeiten, Investoren mit an Bord zu holen. TenneT plane Vereinbarungen, wie sie mit Mitsubishi getroffen worden seien.
Der japanische Mischkonzern Mitsubishi investiert rund 240 Millionen Euro in die beiden Offshore-Hochspannungsleitungen Borwin1 und Borwin2 in der deutschen Nordsee.
In den Medien war jüngst über Interesse von Allianz und Munich Re am TenneT-Netz berichtet worden.
Aktuell steht TenneT ein Missbrauchsverfahren ins Haus. Die Bundesnetzagentur prüft, ob sie den Anschluss eines Windparks ans Stromnetz nicht energisch vorantreibt.
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