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Pressestimmen zum Spiel Deutschland-Ghana

Sorgen bei der Fußball-WM für mächtig Aufruhr: Lukas Podolski, Mesut Özil (m.) und Thomas Mueller (r.).Großansicht
Hamburg (dpa) Mesut Özil wird von den internationalen Medien nach dem deutschen 1:0-Sieg gegen Ghana gefeiert. Auch die «Black Stars» werden gelobt. Die Nachrichtenagentur dpa hat die Pressestimmen zum Spiel Deutschland gegen Ghana zusammengetragen.

SÜDAFRIKA:

«The Star»: «Ghana hält die Flagge für Afrika hoch - Özil schießt Deutschland an die Spitze der Gruppe D.»

«Sowetan»: «Afrikas Hoffnung - Ein Donnerschuss von Deutschlands Mesut Özil zur rechten Zeit bescherte dem dreifachen WM-Sieger ein 1:0.»

«Citizen»: «Deutschland überwältigt die Black Stars - Dennoch: Ghana ist zwar besiegt, aber nicht draußen.»

«Business Day»: «Afrikanischer Traum! Ghana qualifiziert sich für die K.o.-Runde und hält die Hoffnungen des Kontinents hoch.»

TÜRKEI:

«Sabah»: «Özils Traumtor. Nach seinem 1:0 feierten Deutsche und Ausländer in verschiedenen Städten, dass Deutschland nun in die nächste Runde geht.»

«Milliyet»: «Mesut ließ die (deutschen) Panzer fliegen. Nach der Niederlage gegen Serbien war Deutschland geschockt. Aber im letzten Match der Gruppe ist Deutschland auferstanden. Mit dem türkischstämmigen Mesut und seinem herrlichen Tor hat Deutschland Ghana umgeworfen.»

«Fanatik»: «Glückliche Nacht» (schreibt die türkische Sportzeitung und nutzt dafür Özil Vornamen Mesut (deutsch: glücklich) zu einem Wortspiel. «Mesut hat Deutschland zum Sieg geführt.»

GROSSBRITANNIEN:

«Daily Telegraph»: «... Nach den althergebrachten Regeln des globalen Fußballs, war es unvermeidlich, dass sie selbst mit ihrer jungen, mit Neulingen besetzten Elf in Soccer City die Nerven behielten und sich mehr schlecht als recht zum Sieg durchschlugen, der ein Duell mit England sichert.»

«The Times»: «Özil sorgt für das unvermeidliche Entkommen. Egal, was die Gruppentabellen zeigten oder die Fachleute vorhersagten, wir wussten einfach, dass es Deutschland werden würde.»

«The Guardian»: «Deutschlands makellose Bilanz, stets die Gruppenphase einer WM zu überstehen, blieb intakt. Aber Fabio Capello dürfte sich von der Reihe von Abwehrfehlern ermutigt fühlen - und dem Anblick eines Bastian Schweinsteigers, der sich nach seiner Auswechselung am Spielfeldrand den Oberschenkel hielt.»

«The Sun»: «Defoe: Her mit den Germans. Es kommt zum Crunchtest mit dem alten Feind Deutschland.»

«Daily Mail»: «England gewinnt mit dem Schienbein ..., aber jetzt kommen erst mal wieder diese Deutschen.»

«Daily Express»: «Ein Toast für Jermain Defoe: Nun nimmt England Deutschland ins Visier. Fabio Capello lüftete das Geheimnis, dass er den Erfolg am Boden eines Bierglases gefunden hat.»

ITALIEN:

«La Repubblica»: «Ein Türke macht die Deutschen glücklich. Ghana verliert und kommt weiter. Australien gewinnt und das ist genau das, was das Stadion braucht, um in Party umzuschlagen. Eine Party, die steigt, als Ghana begreift, dass die Niederlage dennoch ein breites Lächeln wert ist. Auf sie warten nun die USA, auf Löws Mannschaft das England der Champions und der 1000 Klatschgeschichten. Entscheidet selbst, wer besser dran ist.»

«La Stampa»: «Deutschland dankt dem Türken und Ghana rettet Afrikas Ehre. Die Nachricht des Tages ist nicht das siegreich ins Achtelfinale versetzte Deutschland, sondern Ghana, das zwar das Spiel verliert, aber mit dem Segen Australiens weiterkommt.»

«Corriere della Sera»: «Deutschland und Ghana rücken auf. Özil schießt ein Tor und damit das leidende Deutschland ins Achtelfinale.»

FRANKREICH:

«Le Figaro»: «Die deutsche Nationalmannschaft hat ohne allzu sehr zittern zu müssen ihr Ticket für das Achtelfinale gelöst. Die Black Stars haben nach dem Treffer von Özil versucht zu reagieren, aber es fehlte ihnen im Abschluss an Klarheit.»

«Libération»: «Deutschland - wie immer.»

«L'Équipe»: «20 Jahre sind die ewigen Feinde Deutschland und England bei einer Weltmeisterschaft nicht mehr aufeinandergetroffen. Das Wiedersehen dürfte heiß und lebhaft werden.»

NIEDERLANDE:

«De Telegraaf»: «Der Spielmacher der Deutschen, Mesut Özil, war nach der Pause doch treffsicher. Aber nach dem Tor war in Soccer City nicht mehr viel los. Nach Deutschlands Gruppensieg kommt es nun im Achtelfinale zum absoluten Kracherspiel gegen England.»

«de Volkskrant»: «Deutschland verlässt eine WM nicht nach der Gruppenphase, an dieser Tradition konnte es auch 2010 festhalten... Deutschland, die Nummer 6 auf der Weltrangliste, und Ghana, die Nummer 32 auf derselben Rangliste, haben ein rumpeliges, aber insgesamt unterhaltsames Spiel geliefert.»

ÖSTERREICH:

«Kronen-Zeitung»: «Gold-Schüsse in den Hass-Hit. Mesut Özil schoss Deutschland mit seinem entscheidenden Tor gegen Ghana auf Platz 1 in Gruppe D - und somit kommt es schon am Sonntag zur Neuauflage des WM- Finales 1966. Aber Deutschland gegen England, das war immer mehr als ein Fußballspiel: Geprägt von Skandalen und Emotionen, die oft genug wie blanker Hass erschienen.»

«Kurier»: «Mit England-Deutschland geht die WM los. Am Sonntag wartet nun eine Partie mit echtem Endspiel-Charakter: Deutschland gegen England, die Weltmeisterschaft hat ihren ersten großen Schlager. Steigen wird das Fest im Bloemfontein (16.00 Uhr).»

SCHWEIZ:

«Blick»: «Öööözil rettet Deutschland. Mit Hängen und Würgen. Mit Kampf und Krampf. Mit Dusel. Mit allem, was dazugehört halt bei den Deutschen. Aber vor allem: Mit einem Traumtor! So schleppt sich unser nördlicher Nachbar über die Gruppen-Ziellinie. (...) Nun freuen wir uns auf den Achtelfinal. Denn da kommt es zum epischen Duell, zum Knüller Deutschland - England!»

«Tages-Anzeiger»: «Ein Spiel, zwei Sieger.»

«Neue Zürcher Zeitung»: «Erlösung nach einer Stunde. Am Ende war es so, wie es immer ist: Deutschland zieht in die zweite Runde einer WM ein. (....) Doch es war kein Match, in dem die deutsche Mannschaft einen souveränen Eindruck hinterließ. Ghana präsentierte sich als ebenbürtiger Gegner, ein Ausscheiden war durchaus möglich.»

RUSSLAND:

«Sport Express»: «Hollywood in Afrika! Amerikanisches Happy-End. Die Briten entkommen mit einem leichten Schock. Özil führt Deutschland mit einem brillanten Tor ins Spiel gegen England. Wir warten auf die Neuauflage des WM-Finales von 1966.»

«Sowjetski Sport online»: «Deutschland gegen England bereits im Achtelfinale! Deutschland besiegte in einem herrlichen Spiel Ghana und belegte den ersten Platz in der Gruppe.»

DÄNEMARK:

«Ekstra Bladet»: «Özils Hammer entschied das Spiel. Deutschlands neuer Mittelfeldstar sorgte für Ruhe und Freude zugleich.»

«B.T.»: «Das Duell der Brüder Boateng kann man ganz schnell vergessen. Jetzt geht alles um das Achtelfinale gegen den Erzrivalen England. Danach muss einer der ganz großen Titelanwärter nach Hause.»

SCHWEDEN:

«Aftonbladet»: «Özil erlöste Deutschland und sicherte das Super-Spiel gegen die Engländer.»

«Expressen»: «Özil hätte leicht zum Sündenbock werden können. Aber er erlöste Deutschland mit seinem Traumtor.»

BULGARIEN:

«Dnewnik»: «Ghana konnte ebenfalls zum Erfolg kommen, da die Angriffe der Ghanaer ernsthafte Lücken bei der Abwehr des Bundesteams enthüllten. Nur das ausgezeichnete Spiel von Torhüter Neuer rettete es vor dem Tor.»

«Mediapool.bg»: «Die Deutschen besiegten Ghanas Mannschaft mit einem Tor in der 60. Minute von Mesut Özil, der es schon während der ersten Halbzeit hätte schießen können.»

ISRAEL:

«Jediot Achronot»: «Was wird das für ein Spiel im Achtelfinale. Deutschland gegen England, zwei Supermächte, die kriechend in die nächste Phase aufstiegen, Kopf an Kopf. Was für eine schwarze WM hätte das für den schwarzen Kontinent werden können. Ghana hat jetzt seine verlorene Ehre gerettet, dank Australien, und nun wartet das neue Imperium, die USA.»

Fußball / WM / Reaktionen
25.06.2010 · 06:49 Uhr
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