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Pressestimmen zum Atomkraftwerk Krümmel

Mahnwache vor dem Atomkraftwerk KrümmelGroßansicht
Die «Lübecker Nachrichten» schreiben in ihrer Sonntagsausgabe:

"Die neue Panne, sie ist ein Desaster. Da meldet Vattenfall am Vormittag noch, alles laufe reibungslos. Wenige Stunden später steht das AKW wieder still. Unfassbar! Die nächste Erklärung der Techniker - man will sie kaum noch hören. Krümmel hat seine Zeit gehabt. Vattenfall hatte seine Chance. Selbst AKW-treue Christdemokraten in Kiel gehen inzwischen auf Distanz zu dem Schrottreaktor. Für so ein Atomkraftwerk gibt es nur eines: für immer abschalten. Bevor noch mehr passiert."

Die «Hamburger Morgenpost» meint zur neuerlichen Panne:

"Diese Technik macht Angst! Langsam wird's echt unheimlich. Schon wieder eine Panne im Atomkraftwerk Brunsbüttel. Und dieses Mal stand die ganze Stadt still. 1500 Ampeln sind gestern deshalb ausgefallen, weil sich der schrottreife Reaktor selbst abgeschaltet hatte. Schon lange nicht mehr war die Anfälligkeit der Uralt-Reaktortechnik so unmittelbar zu erleben. Vattenfall hält trotzdem an Krümmel fest. Der Stromkonzern hofft auf eine schwarz-gelbe Regierung im Herbst, und dass diese die Restlaufzeit für das AKW verlängern wird. Längst geht es also nicht mehr nur um Krümmel: Es geht um eine Richtungsentscheidung. Atomausstieg ja oder nein. Dabei ist seit gestern jedem klar: Auf diese Technik ist kein Verlass ­ und sie macht Angst!"

Inlandspresse
04.07.2009 · 20:55 Uhr
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