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Premiere für neuen Regierungssprecher Seibert

Merkel und SeibertGroßansicht

Berlin (dpa) - Der neue Regierungssprecher Steffen Seibert hat am Montag bei einem eineinhalbstündigen Fragenmarathon der Berliner Parlamentsjournalisten seine Premiere gehabt.

Der bisherige ZDF- Moderator bescheinigte der schwarz-gelben Regierung, trotz schlechter Umfragewerte kein sinkendes Schiff zu sein. «Keineswegs untergehend, sehr seetüchtig», sagte er auf die Frage einer Journalistin, was er vom Vergleich der Bundesregierung mit der 1912 gesunkenen «Titanic» halte. Die wirtschaftliche Lage sei trotz der Krise ordentlich. Er wies auch die These eines Konflikts über Steuersenkungen zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Vizekanzler Guido Westerwelle (FDP) zurück.

Seibert räumte Sympathie für Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ein. Er sei Regierungssprecher geworden, «weil ich die Überzeugung in mir trage, dass die Ziele dieser Bundesregierung richtig sind, weil ich diese Ziele teile, und ich sage noch dazu, weil ich eine große Sympathie - vielleicht auch Bewunderung - für die Arbeit der Bundeskanzlerin habe», sagte der 50-Jährige in der Bundespressekonferenz. Er habe «mit heißem Herzen» zugesagt.

Der neue Regierungssprecher räumte Lampenfieber ein. «Es ist wie Abi, Führerscheinprüfung und diverse andere Dinge zusammen.» Er habe bis vor wenigen Wochen nicht geglaubt, dass er einmal Regierungssprecher werden würde. «Selbstverständlich werde ich jetzt versuchen, die Politik der Regierung zu erklären.» Seibert löst Ulrich Wilhelm ab, der als Intendant zum Bayerischen Rundfunk wechselt. Mit dem ZDF hat er ein Rückkehrrecht vereinbart.

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Bundesregierung
16.08.2010 · 16:05 Uhr
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