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Premiere für Julian - Einer von 10 000 Jungwählern

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Bremen (dpa) - Erstmals in Deutschland haben am Sonntag in Bremen 16- und 17-Jährige an einer Landtagswahl teilnehmen dürfen. Insgesamt waren 10 000 Jungwähler zur Teilnahme an der Bürgerschaftswahl im kleinsten deutschen Bundesland aufgerufen. Einer von ihnen: der Gymnasiast Julian Burmester.

Für den 16-Jährigen war der Gang an die Wahlurne nicht besonders aufwühlend. «Ich habe mich entsprechend darauf vorbereitet und war nicht aufgeregt», sagte er nach der Stimmabgabe. Vor der Bürgerschaftswahl waren Vertreter einer Demokratie-Initiative in Julians Klasse am Gymnasium Bremen-Horn gekommen, um für die Wahl zu werben und das Wahlsystem zu erklären.

Doch der Jugendliche kennt auch viele Menschen in seinem Alter, die nicht wählen gehen. «Manche wussten noch nicht mal, dass Bürgerschaftswahl ist.» Der Gymnasiast hingegen hat sich gefreut, dass er schon jetzt wählen durfte: «Es war schon eine Befriedigung, dass man sich beteiligen kann.»

Das Bremer Wahlsystem ist diesmal kompliziert geworden. Statt eines Zettels gibt es gleich ein ganzes Heft, in dem die Wähler ihre insgesamt fünf Kreuzchen machen dürfen.

Für Erstwähler Julian Burmester war das System dank der guten Vorbereitung dennoch nicht abschreckend. «Ich fand es nicht so kompliziert», sagt der 16-Jährige, der in seiner Freizeit gern Fußball spielt.

Wahlen / Bürgerschaft / Bremen
23.05.2011 · 06:39 Uhr
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