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Präsidentensohn Mitterrand wegen Waffengeschäften verurteilt

Paris (dts) - Jean-Christophe Mitterrand, Sohn des ehemaligen französischen Präsidenten Francois Mitterrand, ist zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Laut Medienberichten muss Mitterrand zudem eine Geldstrafe in Höhe von 375000 Euro zahlen. Im Zuge des sogenannten Angolagate-Prozesses hatte sich Mitterrand wegen seiner Verwicklung in Waffengeschäfte mit Afrika verantworten müssen. In seiner Stellung als Frankreichs Afrikaberater hatte Mitterrand in den 90er Jahren Kontakte zwischen der angolanischen Regierung und dem Waffenhändler Pierre Falcone hergestellt. Der Präsidentensohn hatte dafür Schmiergelder in Höhe von 1,7 Millionen Euro erhalten. Falcone und sein Partner Arcadi Gaydamak wurden zu sechs Jahren Haft verurteilt.
Frankreich / Angola / Justiz / Kriminalität
27.10.2009 · 16:54 Uhr
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