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Präsident der Kultusministerkonferenz fordert Einheitsabitur

Berlin (dts) - Der Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK), Ludwig Spaenle, hat kurz vor dem Volksentscheid die geplante Hamburger Reform scharf kritisiert und sich für eine bessere Vergleichbarkeit der Schulabschlüsse in den Bundesländern und ein Einheitsabitur ausgesprochen. "Ich stehe für ein differenziertes Bildungswesen und lehne eine Einheitsschule, wie sie jetzt in Hamburg geplant ist, als bayerischer Kultusminister ab", sagte Spaenle der "Bild"-Zeitung (Samstagausgabe). Der KMK-Präsident forderte ein für alle Bundesländer geltendes Einheitsabitur: "Es sollte auf weitere große Schulreformen verzichtet werden. Wir sollten uns vielmehr auf gemeinsame Standards einigen. Ich kann mir zum Beispiel sehr gut vorstellen, vergleichbare Abituraufgaben in allen Bundesländern einzuführen. Mit einem bundesweit vergleichbaren Abitur kann die Qualität im deutschen Bildungswesen gehoben werden."
DEU / Bildung / Gesellschaft
16.07.2010 · 14:56 Uhr
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