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Präsenz und Wahrnehmung der Region deutlich verbessert
 --- Erfolgreiches Jahr für die regionale Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald --- 

(pressebox) Region Nordschwarzwald, 31.12.2014 - Mehr als 140 Ereignisse rund um Branchen- und Netzwerktreffen, Gemeinschaftsmessestände, Jobmessen, Exkursionen mit Studierenden, Fachforen, Delegationsreisen, Präsentationen an Hochschulen, Abwicklung von EU-Projekten, Durchführung von EU-Fördermittelberatungen, Arbeitskreise und Projektsitzungen hat das Team der WFG Nordschwarzwald im vergangenen Jahr begleitet. Die Erarbeitung des Regionalen Entwicklungskonzepts als Wettbewerbsbeitrag für den landesweiten RegioWIN-Wettbewerb nahm dabei einen großen Raum ein und bereits der Prozess führte die Region weiter zusammen.

"Das Team der WFG konnte im vergangenen Jahr unter der Leitung seines Geschäftsführers Steffen Schoch mit der Fortschreibung des "WFG-Strategiepapiers 2014-2016" nahtlos auf bestehende Strukturen der "5-Säulen-Strategie" aufbauen, neue Schwerpunkte setzen und die erfolgreichen Projekte weiterentwickeln", betont der Aufsichtsratsvorsitzende Landrat Helmut Riegger. Er sieht die WFG auch unter der neuen Führung erfolgreich im Markt platziert. Zu den 5 Säulen zählen neben "Netzwerkarbeit und Kooperationen" insbesondere "Marketing und Pressearbeit", Maßnahmen zur "Fachkräftebindung und Fachkräftegewinnung", "Identifikation und Abwicklung von EU-Projekten" sowie "Kommunen Services", die bereits unter Schochs Vorgänger Jens Mohrmann mit dem WFG-Fachbeirat erarbeitet wurden.

Innonet Kunststoff ist Vorzeigenetzwerk im Land

"Neben Netzwerk Holz und Möbel und dem INNONET Kunststoff, das wir seit Jahren betreuen, sind wir eng mit den regionalen Cluster-Aktivitäten wie Hochform und Create PF! vernetzt. Mit der Initiative Wissensregion Nordschwarzwald fördern wir den Austausch zwischen Unternehmens- und Hochschulvertretern", weiß WFG-Geschäftsführer Steffen Schoch. Ebenso wie die Kunststoffbranche sind die Holzbe- und -verarbeitung und die Präzisionstechnik Schlüsselbranchen für die Region. Die WFG Nordschwarzwald ist sogenannter "Cluster Knoten" des Landes Baden-Württemberg für die Region Nordschwarzwald und Kontaktstelle für die Clusterstrategie des Landes. Sie arbeitet eng mit der neu gegründeten Cluster-Agentur Baden-Württemberg zusammen.

Wahrnehmung der Region verbessert

Die WFG-Strategie hat im vergangenen Jahr insbesondere in den Bereichen Fachkräftegewinnung, Wahrnehmung der WFG Nordschwarzwald als Dienstleistungs- und Serviceeinrichtung und der Erkennung der Region als eine Einheit und Marke neue Akzente gesetzt. Dafür wurde die Monomarkenstrategie "Region Nordschwarzwald" mit dem bekannten grünen Dreieck als Logo entwickelt. Diesem Konzept hat sich auch das bei der IHK Nordschwarzwald angesiedelte Welcome Center Nordschwarzwald und die Energieeffizienzregion Nordschwarzwald bedient. Weitere Projekte werden folgen. Der Regionalverband Nordschwarzwald zeigt durch die Übernahme des Logos ebenfalls einen Schulterschluss. Gemeinschaftsanzeigen, Werbespots und Messestände wurden konzipiert und konsequent in den Zielmärkten platziert. Die Pressearbeit, die Anzahl der Newsletter und die Unternehmergespräche wurden deutlich erhöht. Der Ausbau der Social-Media-Aktivitäten in Xing, Facebook, Twitter und LinkedIn runden das Angebot ab. "Wir haben unsere Facebook-Freunde von 40 zu Beginn des Jahres auf fast 1.000 erhöht und damit die Basis zur Verbreitung des regionalen Gedankens wesentlich erweitert", resümiert Schoch. Eine Vervielfachung der Zugriffe auf das Online-Angebot dokumentiere die positive Resonanz.

Regionale Jobbörse als Brücke in die Region

Die regionale Jobbörse www.Jobs-im-Nordschwarzwald.de hat sich im Markt etabliert und schafft eine wichtige Brücke zu den Studierenden im gesamten deutschsprachigen Raum. "Zum Jahresende haben wir mehr als 650 Unternehmensprofile erfasst und aktualisieren regelmäßig deren Jobangebote", so Steffen Schoch. Über 300.000 Besucher haben in diesem Jahr mehr als 25.000 Jobangebote ausgedruckt und sich bei den Unternehmen beworben. Schoch sieht die Jobbörse als wichtige Ergänzung zu weiteren Angeboten der Medien am Markt. Exkursionen mit Studenten zu regionalen Unternehmen, Präsenzen an den regionalen Hochschulen und auf Jobmessen wie "Students on Snow" wurden verstärkt und damit die WFG noch fester in der Region und darüber hinaus verankert.

Strategietreffen als Plattform zur gesamtregionalen Begegnung

Das "Erste Strategietreffen Nordschwarzwald" auf dem Morlokhof der Familie Bareiss in Baiersbronn mit dem Gastreferenten und Verleger Dr. Florian Langenscheidt setzte mit 80 Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft einen erfolgreichen Auftakt. Es brachte Persönlichkeiten aus der gesamten Region Nordschwarzwald zusammen und schaffte eine gute Grundlage für den dauerhaften Dialog zwischen den WFG-Gesellschaftern und den Unternehmervertretern der Region. Als Veranstaltungsmarke der Region Nordschwarzwald und Plattform zur gesamtregionalen Begegnung soll es auch in 2015 im Frühjahr und im Herbst fortgesetzt werden. "Die Strategietreffen Nordschwarzwald auf dem Morlokhof sollen zur festen Einrichtung in der Region Nordschwarzwald werden, sie sollen den Chancenblick schärfen und die Unternehmer mit ihren Produkten zu Botschaftern im Herzen Europas machen", zieht auch Landrat Dr. Klaus Michael Rückert, gleichzeitig Vorsitzender der WFG-Gesellschafterversammlung sein Fazit.

RegioWIN-Wettbewerb führt die Region weiter zusammen

Für die Region Nordschwarzwald hat sich die WFG Nordschwarzwald mit ihrem Regionalen Entwicklungskonzept als "Spitzenregion der Präzisionstechnik und der nachhaltigen Werkstoffe" für die zweite Phase des landesweiten Wettbewerbs RegioWIN "Regionale Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation und Nachhaltigkeit" im Rahmen des europaweiten EFRE-Förderprogramms beim Land Baden-Württemberg beworben. Sie zählt zu den elf Regionen im Land, die zur zweiten Wettbewerbsrunde um 65 Millionen Euro Fördergelder zur Umsetzung innovativer Projekte für die regionale Entwicklung zugelassen wurden. Ende Januar wird feststehen, ob die Region Nordschwarzwald mit ihrem Regionalen Entwicklungskonzept die Jury mit Vertretern von Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Gesellschaft und der betroffenen Ministerien überzeugen konnte, das Antragsverfahren um die europäischen Fördergelder eröffnen, die Projekte starten und eine langfristige regionale Entwicklungsstrategie umsetzen kann.

Blick in die Zukunft

"Die WFG hat aber nicht nur Befürworter", weiß Steffen Schoch nur zu gut. In den kommenden Monaten will Schoch mit seinem Team vor allem die Kritiker von der Notwendigkeit und der Leistungsqualität der WFG überzeugen und in die Projekte einbinden. "Wir dürfen nicht Wirtschaftsförderung und Standortmarketing zum Selbstzweck machen, sondern wir müssen in erster Linie wissen, was die Unternehmen bewegt und wir müssen wissen, nach welchen Kriterien die Gremien über Erfolg und Misserfolg unserer Arbeit entscheiden", erklärt Steffen Schoch. "Nur wenn wir wissen wo deren Erwartungen liegen, können wir auch punktgenau Projekte entwickeln und die Zusammenarbeit anbieten", so Schoch weiter der gleichzeitig allen Partnern seine Kooperation anbietet. Er weist damit sowohl den Unternehmen als auch den Gremien der Landkreise und Kommunen bei diesem gesamtregionalen Prozess eine strategisch wichtige Rolle zu. "Die Erweiterung des Gesellschafterkreises der WFG Nordschwarzwald mit weiteren Kommunen und die Öffnung für Unternehmen, Hochschulen sowie Forschungs- und Transfereinrichtungen ist dabei nur ein weiterer konsequenter Schritt in diese Richtung", so der WFG Geschäftsführer.
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[pressebox.de] · 31.12.2014 · 08:23 Uhr
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