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Porträt: Vom Kinderstar zum King of Pop

Popstar JacksonGroßansicht
Los Angeles (dpa) - Den Titel «The King of Pop» verlieht er sich selbst. Einst hatte Michael Jackson dafür alles Recht. Mit «Thriller» brachte er 1982 das erfolgreichste Album aller Zeiten heraus, es wurde weltweit über 100 Millionen Mal verkauft.

SeinTanzstil, die Songs, Videos und Bühnenspektakel stellten die Pop-Welt in den 80er Jahren auf den Kopf und brachten die Fans - vor allem die weiblichen - zum Rasen.

Am 29. August 1958 im Schwarzen-Ghetto von Gary (US-Bundesstaat Indiana) geboren, wuchs er mit acht Geschwistern auf. Mit fünf Jahren stand Jackson schon auf der Bühne. Mit den «Jackson Five» avancierte er zum Kinderidol. Seine Superhits wie «Thriller», «Off the Wall», «Billie Jean», «Beat It», «Bad» und «Dangerous» stürmten über Jahre hinweg die Charts.

Doch dann bröckelte das Image des Mega-Stars. Abgesagte Konzerte, Zusammenbrüche auf der Bühne, bizarre Auftritte. Statt Musik produzierte «Whacko Jacko» (verrückter Jacko) zunehmend Schlagzeilen mit seinem Privatleben. Über die zwei Ehen, erst mit Lisa-Marie Presley, dann mit der Krankenschwester Debbie Rowe, der Mutter seiner beiden älteren Kinder, wurde viel spekuliert.

Als «Jacko» in Berlin seinen neun Monate alten Sohn Prince Michael II über die Balkonbrüstung hielt und in der Luft baumeln ließ, zweifelten viele an seinem Verstand. Gleichzeitig wuchsen die Schulden - vor allem wegen des riesigen Anwesens Neverland in Kalifornien.

1993 behauptete ein 13-jähriger Junge, im Jackson-Schlafzimmer Opfer sexueller Annäherungen geworden zu sein. Der Star bestritt das konsequent, einigte sich aber schließlich mit der Familie des Jungen auf eine Abfindung in Millionenhöhe. Ähnliche Beschuldigungen eines Teenagers führten 2005 zu einem «Jahrhundertprozess», der mit einem Freispruch endete.

Musik / Leute / USA
26.06.2009 · 07:33 Uhr
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