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Porträt: Philipp Lahm

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Eppan (dpa) - «Mein Vater hat da schon gespielt und ein Freund aus dem Kindergarten hat mich mal zum Training mitgenommen», schilderte Philipp Lahm den Beginn seiner Fußball-Laufbahn.

Von München-Gern startete er seinen steilen Aufstieg zum Weltstar: Lahm durchlief alle Jugend-Mannschaften des FC Bayern, über die Regionalliga-Mannschaft der Münchner und zwei Jahre beim VfB Stuttgart wurde er Stammkraft des deutschen Rekordmeisters. Am 18. Februar 2004 in Split beim 2:1 gegen Kroatien feierte der schnelle Außenverteidiger sein Debüt in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Inzwischen hat er als noch junger Mann mit 26 Jahren schon 64 Länderspiele absolviert.

In Südafrika geht Lahm sein viertes großes Turnier an: Und das als jüngster deutscher WM-Kapitän aller Zeiten. Als Ersatz-«Capitano» hat er schon einige Male die Binde getragen, erstmals 2007 in England. Jetzt ist der am 11. November 1983 in München geborene Lahm offiziell der Chef. Lahm, der als einer der besten Außenverteidiger der Welt und einer der wenigen deutschen Nationalspieler von internationalem Format zählt, will für das Turnier in Südafrika die Überzeugung vermitteln, «dass wir eine sehr gute WM spielen werden».

Nach der WM will der mit einer Stiftung sozial engagierte Profi auch privat sein Glück mit seiner langjährigen Freundin besiegeln: «Nach der Weltmeisterschaft werde ich Claudia heiraten.»

Lahm stach nach dem Ausfall von Michael Ballack unter anderem Miroslav Klose aus. Bundestrainer Joachim Löw sagte in Südtirol zu seinem Votum: «Er war immer ein Spieler, der sich viele Gedanken macht und immer klar seine Meinung äußert. Sein Feedback ist immer offen und ehrlich.»

Fußball / WM / Kapitän / Deutschland
28.05.2010 · 23:09 Uhr
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