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Porträt: Alexander Eisvogel

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Köln (dpa) - Der 46-Jährige Alexander Eisvogel ist seit gut einem Jahr Vize-Präsident des Inlandsgeheimdienstes. Der Terrorexperte kennt sich vor allem bei der Spionageabwehr und in der Bekämpfung des islamistischen Terrorismus gut aus.

Der Jurist aus dem Eifelort Mechernich hat sich als zweiter Mann des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) bisher nicht häufig öffentlich geäußert. Sollten Spekulationen zutreffen und Eisvogel zum 1. August die BfV-Spitze von Heinz Fromm übernehmen, würde er in große Fußstapfen treten.

Eisvogel hat im Rheinland Jura studiert und promoviert. Danach kam er schnell zum Bundesverfassungsschutz am Kölner Stadtrand. 1994 ging Eisvogel zum Inlandsgeheimdienst. Sein Schwerpunkt war zunächst die Spionageabwehr. 2004 übernahm der Jurist die Leitung der noch relativ neuen Abteilung Islamismus und islamistischer Terror.

Ende 2006 kam es zu einem «Seitensprung»: Eisvogel wechselte für gut drei Jahre nach Wiesbaden und übernahm dort als Direktor des Landesverfassungsschutzes den Stab von Lutz Irrgang. Im Frühjahr 2010 war er wieder zurück beim BfV - als Vize.

Extremismus / Kriminalität / Verfassungsschutz
02.07.2012 · 21:45 Uhr
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