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Porsche lehnt VW-Rettungsangebot ab und verhandelt mit Katar

Stuttgart (dts) - Der verschuldete Sportwagenbauer Porsche hat das Rettungsangebot des Volkswagen-Vorstands zurückgewiesen. Nach Angaben des Stuttgarter Unternehmens sei der VW-Vorschlag nicht umsetzbar. VW hatte den Familien Porsche und Piëch vorgeschlagen, dass der Wolfsburger Konzern der Porsche Holding für drei bis vier Milliarden Euro einen 49-Prozent-Anteil an der Porsche AG abkauft, die das Sportwagengeschäft vereint. Porsche wolle eigenen Angaben zufolge jedoch nicht auf den Vorschlag eingehen, da in diesem Falle sofort der Kredit über 10,75 Milliarden Euro fällig werde würde, den sich der Autobauer bei einem Bankenkonsortium gesichert habe. Währenddessen hat laut einem Porsche-Sprecher der Staatsfonds des Emirats Katar schriftlich einen Einstieg bei dem Sportwagenbauer vorgeschlagen. Das Angebot sei die Grundlage für die weiteren Verhandlungen, so der Sprecher. Eine Entscheidung darüber müsse innerhalb der Eigentümer-Familien Porsche und Piëch diskutiert werden.
DEU / Wirtschaftskrise / Automobilindustrie / Porsche
30.06.2009 · 00:38 Uhr
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