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Porsche-Konzernbetriebsrat kritisiert Steuersenkungspläne

Stuttgart/Berlin (dts) - Der stellvertretende Aufsichtsratvorsitzende der Porsche SE, Uwe Hück, hat die Steuersenkungspläne der Regierung scharf kritisiert. Hück sagte der "Bild-Zeitung" (Dienstagausgabe) zur Frage, ob Bundeskanzlerin Merkel für die geplante Entlastung der Arbeitnehmer ein Lob verdient hätte: "Nein. Das soll ein Geschenk an die FDP sein, reine Symbolpolitik. Eine Steuersenkung, von der ich mir vielleicht ab und zu mal einen Latte Macchiato kaufen kann, macht die Leute höchstens sauer. Die durchschauen, dass sie veräppelt werden."

Die Beschäftigten könnten zwar mehr Geld in der Tasche gebrauchen, erklärte der Konzernbetriebsratchef von Porsche weiter: "Aber sie wissen genau: Der Staat hat nichts zu verteilen, kann sich das eigentlich gar nicht leisten." Deutlich besser wäre es, so Hück, "Steuermehreinnahmen für eine Sondertilgung der Staatsschulden zu nutzen und gleichzeitig mehr in Bildung zu investieren. Es ist ein Skandal, wenn Millionen Schulstunden ausfallen und Zehntausende Kitas fehlen. Die Jugend hat zu Recht Angst, dass ihre Zukunft schon heute verfrühstückt wird."
DEU / Steuern / Unternehmen
08.11.2011 · 00:12 Uhr
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