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Porsche-Chef enttäuscht über designierten Ministerpräsidenten Kretschmann

Stuttgart (dts) - Porsche-Chef Matthias Müller ist enttäuscht über den künftigen Grünen-Ministerpräsidenten Baden-Württembergs, Winfried Kretschmann. "Wir haben Herrn Kretschmann schon Mitte April zum Gespräch eingeladen, und noch vor dem ersten Kontakt schießt er eine solche Breitseite gegen uns ab", sagt Müller dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Kretschmann hatte in einem Interview gesagt, "weniger Autos sind natürlich besser als mehr" und zudem ein Porsche-Modell als "pornografisch" bezeichnet.

Müller ist vor allem deshalb enttäuscht, weil es "mit der Fraktion der Grünen immer einen regen und intensiven Austausch" gab. Im Gegensatz zur verbreiteten Ansicht, dass der Sportwagenproduzent und die Umweltpartei so etwas wie natürliche Feinde seien, hatten Porsche und die Grünen bislang ein gutes Verhältnis. Der Porsche-Boss will mit Kretschmann bald diskutieren: "Wir sind gesprächsbereit", so Müller.
DEU / Autoindustrie / Parteien
30.04.2011 · 18:00 Uhr
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