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Polizei verteidigt gewaltsames Einschreiten

Atomkraftgegner und Polizei liefern sich an den Gleisen bei Dannenberg Auseinandersetzungen.Großansicht

Gorleben (dpa) - Die Polizeiführung hat das gewaltsame Einschreiten gegen Gegner des Castor-Atommülltransports im Wendland als notwendig verteidigt. Die Einsatzkräfte setzten Schlagstöcke, Pfefferspray und Wasserwerfer ein, um Atomkraftgegner von den Schienen fernzuhalten.

Der Lüneburger Polizeipräsident Friedrich Niehörster sagte am Sonntagabend in Dannenberg: «Dieser Castor-Einsatz hat ein anderes Level als beim vorherigen Transport 2008.» Atomkraftgegner hatten den Polizeieinsatz als unverhältnismäßig kritisiert.

Die Polizei könne nicht zusehen, wie Atomkraftgegner Schienen verbögen und Steine aus den Gleisen räumten, sagte der Polizeipräsident. Straftaten könnten nicht geduldet werden. Außerdem seien Einsatzkräfte von Demonstranten attackiert und unter anderem mit Steinen beworfen worden.

Es seien auch deutlich mehr Menschen auf die Schienen gelangt, sagte Niehörster. «Aber wir sind überhaupt nicht aufgeregt. Das ist das übliche Spiel, aber mit mehr Menschen und mehr Aggressivität.» Der Polizeipräsident rechnet nach eigenen Worten damit, dass es auf der letzten Etappe auf der Straße bis zum Zwischenlager Gorleben friedlicher zugeht.

Atom / Transporte / Gorleben
08.11.2010 · 06:32 Uhr
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