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Polizei-Gewerkschaft: «Kriminalstatistik täuscht»

Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, warnt vor einem verzerrten Bild der Kriminalitätsbedrohung.

Berlin (dpa) - Die Kriminalstatistik zeichnet nach Ansicht der Gewerkschaft der Polizei (GdP) ein verzerrtes Bild der Kriminalitätsbedrohung: «Es hat sich seit langem erwiesen, dass diese Statistik nicht das entsprechende Sicherheitsgefühl und das Sicherheitsgeschehen in Gänze wiedergibt».

«Diese Statistiken können sehr wohl so manipuliert werden, dass nach außen hin alles gut dasteht.», sagte GdP-Chef Bernhard Witthaut im Südwestrundfunk (SWR). Zum Beispiel gebe es Versuche, einen aufgeklärten Einbruch dreifach zu erfassen, indem als separate Delikte Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung dazu gezählt würden. Tatsächlich handle es sich aber nur um eine aufgeklärte Tat, erklärte Witthaut.

Innere Sicherheit / Kriminalität
20.05.2011 · 12:10 Uhr
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