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Polizei fordert Schul-Frühwarnsystem

Ein Polizist vor dem Eingang des Carolinum-Gymnasiums.
Osnabrück (dpa) - Nach dem Amoklauf von Ansbach hat die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Versäumnisse bei der Schulsicherheit kritisiert und ein flächendeckendes Frühwarnsystem gefordert.

«Die schreckliche Tat von Ansbach belegt leider einmal mehr, dass Deutschlands Schulen keine sicheren Orte sind», sagte DPolG-Chef Rainer Wendt der «Neuen Osnabrücker Zeitung». «Wir brauchen endlich ein flächendeckendes Frühwarnsystem für Schulen.»

Trotz aller politischen Versprechen nach den Amokläufen von Erfurt und Winnenden fehle es aber nach wie vor massiv an Schulpsychologen und Sozialarbeitern, die Probleme der Schüler frühzeitig erkennen könnten. «In jede Schule in Deutschland gehören mindestens ein Sozialarbeiter und ein Psychologe», forderte Wendt. Er machte den Bundesländern harte Vorwürfe: «Die Landesregierungen müssen endlich ihre Hausaufgaben machen und massiv in die Schul-Sicherheit investieren, statt nach jedem Amoklauf mit Rufen nach schärferen Gesetzen von ihren großen Versäumnissen in der Schulpolitik abzulenken.»

Kriminalität / Schulen
18.09.2009 · 07:30 Uhr
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