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Polizei bestätigt zwölfte deutsche Vermisste

Nürnberg/München (dpa) - Die Zahl der vermissten Kreuzfahrt-Passagiere aus Deutschland hat sich auf zwölf erhöht. Eine Sprecherin des bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) bestätigte, dass es nach der Havarie der «Costa Concordia» vor der toskanischen Küste einen «Vermisstenfall in Bayern» gebe.

Das bedeute aber nicht unbedingt, dass die Person im Schiffsrumpf eingeschlossen sei. Viele Passagiere hätten, ohne sich amtlich registrieren zu lassen, die Heimreise auf eigene Faust angetreten.

Bisher hatten deutsche Polizeidienststellen elf Vermisste aus anderen Bundesländern gemeldet. Nach Medienberichten ist unter den vermissten deutschen Passagieren der verunglückten «Costa Concordia» als zwölfter Fall eine Frau aus Mittelfranken. Es handele sich dabei um eine 52-Jährige aus der Nähe von Nürnberg, berichtete der Radiosender «Antenne Bayern» am Montag. Der Sender beruft sich dabei auf einen Bericht einer Freundin, die ebenfalls an Bord des Kreuzfahrtschiffs gewesen sei, sich aber habe retten können.

Schifffahrt / Unfälle / Italien
16.01.2012 · 15:20 Uhr
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