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Polizei beendet Greenpeace-Protest in Neuseeland

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Wellington (dpa) - Die Polizei hat in Neuseeland eine Protestaktion gegen Ölbohrpläne vor Alaska nach drei Tagen beendet. Beamte kletterte auf den Bohrturm eines Schiffes im Hafen von Taranaki, den am Freitag zunächst sieben Greenpeace-Aktivisten besetzt hatten.

Einer kam am Samstag freiwillig herunter. Die anderen sechs wurden am Montag festgenommen, darunter die Fernsehschauspielerin Lucy Lawless (44), teilte die Polizei mit.

Die Aktivisten protestierten gegen geplante Probebohrungen nach Öl vor Alaska. Sie hinderten das vom Mineralölkonzern Shell gecharterte Schiff «Noble Discoverer» am Auslaufen aus dem Hafen. Die Organisation Greenpeace bezeichnete die Aktion als Erfolg, weil nach ihren Angaben mehr als 130 000 Menschen in den vergangenen Tagen bei Shell gegen die Bohrpläne protestierten. «Dieses Kapitel ist zu Ende, aber der Kampf um die Rettung der Arktis hat gerade erst begonnen», sagte Lawless in einer Stellungnahme.

Arktis / Umwelt / Neuseeland
27.02.2012 · 09:37 Uhr
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