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Politiker und Prominente fordern vom Iran Freilassung deutscher Journalisten

Berlin/ Tabriz (dts) - Einhundert deutsche Spitzenvertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport haben den Iran zur Freilassung der zwei inhaftierten deutschen Journalisten aufgerufen. Mehrere Bundesminister, Vertreter aller Bundestagsparteien, der deutschen Gewerkschaften, Wirtschaftsvertreter sowie prominente Nobel- und Oscar-Preisträger haben sich an der Solidaritätsaktion der "Bild am Sonntag" beteiligt. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) erklärte, er werde sich mit ganzer Kraft für die Freilassung der Männer einsetzen.

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel forderte eine umgehende Freilassung der Journalisten: "Das ist nicht nur eine Frage der Pressefreiheit und der Menschenrechte, sondern auch ein Gebot der Humanität." Bundesverteidigungsminister zu Guttenberg (CSU) mahnte in der Solidaritätsbekundung die iranische Führung: "Ein Staat, der wie der Iran ständig um Verständnis wirbt, sollte darauf achten, dies nicht auf anderen Gebieten zu verspielen." Aus der Wirtschaft unterschrieben unter anderem der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, Telekom-Vorstandsvorsitzender René Obermann und Deutsche-Bahn-Chef Rüdiger Grube. Unterstützer sind auch Fußball-Nationalspieler Philipp Lahm, Schalke-Trainer Felix Magath, Franz Beckenbauer und Formel-1-Rennfahrer Michael Schumacher sowie der Schauspieler Jan-Josef Liefers, Sänger Udo Lindenberg und der Schriftsteller Martin Walser.
DEU / Iran / Glücksspiel / Justiz
02.01.2011 · 09:37 Uhr
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