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Politiker fordern nach Kampfhunde-Attacke einheitliche Hundeverordnungen

Berlin (dts) - Nach der tödlichen Kampfhunde-Attacke auf ein dreijähriges Mädchen in Thüringen fordern jetzt Politiker von Union und SPD bundesweit einheitliche Regelungen. "Die Zucht von Kampfhunden gehört verboten, der Handel mit ihnen auch. Für das Halten von Kampfhunden müssen strenge Auflagen gelten, Melde-Pflichten, Leinen-Pflicht und Maulkorb-Zwang. Alle 16 Bundesländer sollten eine weitgehend einheitliche Hundeverordnung haben", sagte der CSU-Innen- und Rechtsexperte Hans-Peter Uhl der "Bild"-Zeitung. Auch der SPD-Rechts- und Innenexperte Peter Danckert verlangte Vereinheitlichung und Verschärfung der Bestimmungen. "Wenn es die Verfassung zulässt, brauchen wir dringend eine bundeseinheitliche Regelung zum Schutz vor Kampfhunden. Andernfalls müssen sich die Länder zusammen setzen und einen Staatsvertrag schließen, der solche Vorfälle wie jetzt in Thüringen ausschließt. Das mindeste wäre eine Maulkorbpflicht für alle diese Rassen."
DEU / Tiere / Unglücke
25.05.2010 · 07:13 Uhr
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