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«Politbarometer»: Schwarz-Gelb verliert Mehrheit

Derzeit ohne Umfragen-Mehrheit: Bundeskanzlerin Merkel und Vize-Kanzler Westerwelle.Großansicht
Berlin (dpa) - Angesichts des holperigen Starts der schwarz-gelben Koalition haben Union und FDP einer neuen Umfrage zufolge ihre Mehrheit eingebüßt.

Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen Union (35 Prozent/unverändert) und FDP (12 Prozent/minus 1) genauso auf 47 Prozent wie das Oppositionslager, ermittelte die Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF-«Politbarometer» vom Freitag. Die SPD konnte im Vergleich zum November einen Punkt zulegen auf 25 Prozent, die Linke landet bei 11 Prozent (minus 1) genauso wie die Grünen (plus 1).

Die Bürger zählen CSU-Chef Horst Seehofer derweil nicht mehr zu den zehn wichtigsten deutschen Politikern. Der bayerische Ministerpräsident fiel ebenso wie der frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) aus der Liste.

Die ersten beiden Plätze nehmen weiterhin Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ein, wobei sich beider Werte verschlechtert haben: Guttenberg kam auf der Skala von plus 5 bis minus 5 auf 2,2 (November 2,5), Merkel auf 1,8 (2,1). Auf Platz drei rangiert Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist wieder auf die Liste zurückgekehrt, Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) erstmals platziert.

Parteien / Umfragen
11.12.2009 · 17:52 Uhr
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