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Politbarometer: Euro-Krise gewinnt in Bevölkerung stark an Bedeutung

Mainz (dts) - Der Themenbereich Euro- und Schuldenkrise beschäftigt die Menschen immer mehr: Mit 54 Prozent ist es nach Meinung der Befragten aktuell das mit weitem Abstand wichtigste politische Thema in Deutschland (Juni: 41 Prozent; Mai: 33 Prozent). Das ergab das ZDF-Politbarometer für Juli 2012. Dabei spricht sich mit 61 Prozent eine deutliche Mehrheit dagegen aus, dass den Ländern unter dem Euro-Rettungsschirm mehr Zeit eingeräumt wird, um die vereinbarten Sparziele zu erreichen (dafür: 31 Prozent; weiß nicht: acht Prozent). Weiterhin werden auch so genannte Eurobonds, also gemeinsame Anleihen der Euro-Länder, und damit auch eine gemeinsame Haftung für solche Schulden, abgelehnt.

Auch eine zukünftig denkbare gemeinsame Fiskalpolitik der Euro-Länder ändert daran nicht viel: Ganz allgemein sprechen sich zwölf Prozent für Eurobonds aus, weitere 24 Prozent wären nur dann für Eurobonds, wenn es eine gemeinsame Fiskalpolitik gäbe, an die sich die einzelnen EU-Länder halten müssten. Aber 51 Prozent aller Befragten sprechen sich grundsätzlich gegen Eurobonds aus - unabhängig von einer gemeinsamen Fiskalpolitik (weiß nicht: 13 Prozent).
DEU / Daten / Parteien / Wirtschaftskrise
13.07.2012 · 10:41 Uhr
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