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Polen: Pädophile können künftig zu chemischer Kastration gezwungen werden

Warschau (dts) - In Polen ist heute ein Gesetz in Kraft getreten, wonach Inzesttäter und Pädophile künftig zur chemischen Kastration gezwungen werden können. Dies gelte für Männer, die wegen Vergewaltigung oder Inzest an Kindern unter 15 Jahren oder unmittelbaren Familienangehörigen rechtskräftig verurteilt wurden, berichten ausländische Medien. Dem Gesetz nach können Pädophile und Inzesttäter künftig zu einer sogenannten chemischen Kastration gezwungen werden. Bei dieser Art der Kastration werden mit Arzneimitteln Sexualhormone blockiert, so dass der Sexualtrieb unterdrückt wird. Das jeweilige Gericht muss allerdings in jedem Fall die Gutachten von Psychiatern und Sexualforschern berücksichtigen. Das Gesetz war auf den Weg gebracht worden, nachdem im Jahr 2008 ein 45-jähriger Mann festgenommen worden war, der jahrelang seine Tochter missbraucht und mit ihr zwei Kinder gezeugt haben soll.
Polen / Justiz / Kriminalität / Gesellschaft / Sexualstraftaten
08.06.2010 · 21:49 Uhr
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