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Polanskis trotzige Berlinale-Botschaft

Adam Langs Assistentin Amelia Bly (gespielt von Kim Cattrall) und der Ghostwriter (Ewan McGregor) - eine Szene aus dem Film «Der Ghostwriter».Großansicht
Berlin (dpa) - Regisseur Roman Polanski hat bei der Preisverleihung der 60. Berlinale eine trotzige Botschaft übermitteln lassen.

Als er am Samstag mit dem Silbernen Bären für die beste Regie ausgezeichnet wurde, ließ er seine Produzenten mitteilen, er wäre selbst dann nicht nach Berlin gereist, wenn er gekonnt hätte. «Denn als ich das letzte Mal zu einem Festival gekommen bin, um einen Preis entgegenzunehmen, bin ich im Gefängnis gelandet.» Die Berlinale-Jury zeichnete Polanski für seinen Politthriller «Der Ghostwriter» aus.

Polanski droht in den USA ein Prozess wegen Vergewaltigung. Er war im September vergangenen Jahres auf dem Flughafen in Zürich festgenommen worden. Beim Zurich Film Festival wollte er damals einen Preis für sein Lebenswerk entgegennehmen. Zurzeit steht er in seinem Schweizer Chalet mit elektronischer Fußfessel unter Hausarrest. «Der Ghostwriter» wurde auf Sylt, Usedom, Berlin und in den Filmstudios Babelsberg gedreht.

Film / Festivals / Berlinale
20.02.2010 · 21:53 Uhr
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