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PLO stimmt indirekten Verhandlungen mit Israel zu

Jerusalem (dts) - In der Auseinandersetzung zwischen Israelis und Palästinensern zeichnet sich offenbar eine Annäherung ab. Die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) hat heute zugestimmt, von den Vereinigten Staaten begleitete Friedensgespräche mit Israel aufzunehmen. Das ist das Ergebnis eines Treffens der PLO-Führungsspitze in Ramallah. Die Organisation greife damit einen entsprechenden Vorschlag der USA auf, so Jasser Abed Rabbo, Generalsekretär des PLO-Exekutivkomitees. Wie die Verhandlungen genau ablaufen werden, ist derzeit noch unklar. Denkbar ist etwa, dass US-Vermittler George Mitchell künftig Nachrichten zwischen den Büros des Palästinenserpräsidenten Mahmoud Abbas und des israelischen Ministerpräsident Benjamin Netanyahu überbringt. Auf israelischer Seite gibt es indes Zweifel am Erfolg der Gespräche. Obamas Regierung kämpfe derzeit mit großen innenpolitischen Aufgaben und werde sich daher kaum auf die Politik des Nahen Ostens konzentrieren, berichtete die israelische Tageszeitung "Haaretz" unter Berufung auf einen Bericht des Außenministeriums in Jerusalem. Die vorherigen Gespräche zwischen Israelis und Palästinensern waren im Dezember 2008 abgebrochen, nachdem die israelische Regierung mit einer Militäroffensive gegen die Aufstände im umkämpften Gazastreifen vorgegangen war.
Israel / Palästina / USA / Weltpolitik
07.03.2010 · 21:22 Uhr
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