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Platzeck: Weiter kritische Situation in Guben

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (vorn) und Talsperreningenieur Karl-Heinz Newerla auf dem Deich der Talsperre Spremberg bei Bräsinchen.

Guben/Potsdam (dpa) - Die Hochwassersituation der Neiße in Guben im Südosten Brandenburgs war am Dienstagmorgen weiter kritisch. Das sagte Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) im Inforadio des RBB. Südlich der Stadt sei am Montagabend bei Grießen ein Deich gebrochen.

Er hoffe, dass größere Evakuierungen vor allem auch des Krankenhauses in Guben vermieden werden können. Die kritische Phase dauere etwa bis zum Nachmittag. Der Pegelstand näherte sich um 6.30 Uhr auf wenige Zentimeter dem Grenzwert für die höchste Alarmstufe 4, der bei 6,40 Metern liegt.

Die Flutwelle der Neiße wird am Abend oder am Mittwoch bei Ratzdorf in die Oder fließen. Da dieser Fluss derzeit selbst kein Hochwasser führt, kann er nach Einschätzung von Platzeck das zusätzliche Wasser gut aufnehmen.

Wetter / Hochwasser
10.08.2010 · 10:36 Uhr
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