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PKV-Verband: Private Kassen sehen Geschäftsmodell nicht gefährdet

Berlin (dts) - Die privaten Krankenkassen sehen ihr Geschäftsmodell durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Gesundheitsreform nicht gefährdet. Der Vorsitzende des Spitzenverbandes PKV, Reinhold Schulte, sagte im Interview mit dem Deutschlandfunk, dass bislang nur rund 8.000 Menschen den Basistarif beantragt hätten. Dadurch würden die übrigen privat Versicherten nicht über Gebühr belastet. Schulte verwies ferner darauf, dass durch die Entscheidung das Zwei-Säulen-Modell im Gesundheitswesen bestätigt worden sei. Die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Kühn-Mengel, begrüßte das Urteil. Im Interview mit der "Leipziger Volkszeitung" sagte Kühn-Mengel, dass das Urteil ein Erfolg für die Patienten sei und deren Rechte stärke. Das Bundesverfassungsgericht hatte gestern die Gesundheitsreform der Regierung für rechtens erklärt. Damit müssen die privaten Krankenversicherungen jetzt Basistarife für alle Bürger anbieten, der sich in Preis und Leistungsumfang an der gesetzlichen Versicherung orientiert. Vor allem die Tarife für ältere und kranke Menschen dürfen demnach nicht teurer sein als bei den gesetzlichen Krankenkassen.
DEU / Gesundheit
11.06.2009 · 08:24 Uhr
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