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Pipi-Prozess: Gericht nimmt Zugbegleiter in Schutz

Düsseldorf (dpa) - Ein Zugbegleiter, der einem Fahrgast das Urinieren in einen Abfalleimer erlaubte, hat Verständnis beim Düsseldorfer Verwaltungsgericht gefunden. Das Gericht stoppte das disziplinarrechtliche Vorgehen gegen den Bahnbeamten. Der Harndrang des Passagiers in einer S-Bahn ohne Toilette hatte den Zugbegleiter beruflich in Bedrängnis gebracht. Um Schlimmeres zu verhindern, hatte er dem jungen Fahrgast geraten, sich in einen Abfallbehälter zu erleichtern. Der Lokführer hatte den Vorfall gemeldet. Daraufhin wurde gegen den Zugbegleiter ein Disziplinarverfahren eingeleitet.

Prozesse / Bahn
26.10.2011 · 16:50 Uhr
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