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Pinkwart stützt Westerwelle - «Unterstellungen»

Der FDP-Vorsitzende Westerwelle gratuliert auf dem Landesparteitag in Siegen dem NRW-Landesvorsitzenden Pinkwart (l) zu seiner Wiederwahl.Großansicht
Köln/Berlin (dpa) ­ Nordrhein-Westfalens FDP-Landeschef Andreas Pinkwart hat Außenminister Guido Westerwelle in der Debatte über die Auswahl seiner Reisedelegationen erneut den Rücken gestärkt.

Er sagte am Montag im ARD-«Morgenmagazin» auf die Frage, ob es von Westerwelle richtig gewesen sei, Geschäftsfreunde seines Bruders bei Dienstreisen mitzunehmen: «Es werden hier Unterstellungen mit eingebaut in dieser Fragestellung. Dieser Unterstellung ist Guido Westerwelle eindeutig entgegengetreten, dass es hier keine Vermischung gegeben hat. Ich habe überhaupt keinen Grund, an seinen Feststellungen zu zweifeln.»

Pinkwart, der auch stellvertretender FDP-Bundesvorsitzender und Vize-Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen ist, beklagte die massiven Angriffe auf Westerwelle. «Wir hatten auch schon andere innenpolitisch sehr umstrittene Außenminister. Ich erinnere nur an Joschka Fischer. Aber da wurde nicht geholzt, auch nicht von der FDP, die damals in der Opposition war, als der Minister im Ausland war. Die innenpolitischen Fragen wurden hier in Deutschland diskutiert. Das erwarte ich auch von dieser Opposition.»

Westerwelle selbst betonte erneut, auch weiterhin Unternehmer und Manager zu Auslandsreisen einzuladen. «Für mich ist die Förderung deutscher Unternehmen im Ausland eine Selbstverständlichkeit», sagte er dem «Handelsblatt» (Montag). Dies werde «ein strategischer Ansatz meiner Außenpolitik sein». Er lasse sich auch durch Kritik an der Auswahl der Delegationen nicht verunsichern.

Parteien / FDP / Bundesregierung
15.03.2010 · 21:30 Uhr
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