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Philippinen: Massenflucht aus Angst vor dem Vulkan

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Manila (dpa) - Massenflucht am Mayon: Einer der aktivsten Vulkan der Philippinen speit wieder Asche und Lava und hat schon mehr als 20 000 Menschen in die Flucht getrieben. Am Mittwoch schleuderte er eine Aschefontäne mehr als 500 Meter in die Luft, berichtete die Vulkanbehörde. 

Sie hat seit Anfang der Woche immer stärkere Explosionen registriert, und allein seit Mittwochabend 78 vulkanische Beben. Vom Krater des 2400 Meter hohen Vulkans ergieße sich schon ein 800 Meter langer Lavastrom.

«Die vulkanischen Beben machen deutlich, dass das Magma in Richtung Krater steigt», teilte die Behörde mit. Wenn der Trend anhalte, sei ein gefährlicher Ausbruch binnen Wochen möglich. Weitere 30 000 Menschen sollen die Regionen im Umkreis von acht Kilometern des Kraters verlassen. Der Gouverneur der Provinz Albay, Joey Salceda, stellt sich auf eine längere Versorgung der Menschen mit Lebensmitteln und dem Nötigsten ein. «Sie müssen Weihnachten und Silvester in Notunterkünften verbringen», sagte er.

Der Mayon rund 350 Kilometer südlich von Manila ist wegen seiner nahezu perfekten Kegelform eine beliebte Touristenattraktion. Er ist in den vergangenen 400 Jahren etwa 50-mal ausgebrochen, zuletzt in Sommer 2006. Der verheerendste Ausbruch ereignete sich 1814, als mehr als 1200 Menschen ums Leben kamen.

Vulkane / Philippinen
16.12.2009 · 14:12 Uhr
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