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Philippinen: Hunderte Menschen nach schwerem Schiffsunglück gerettet

Manila (dts) - Nach dem Untergang einer mit 964 Passagieren besetzten Fähre im Süden der Philippinen werden weiterhin 81 Menschen vermisst. Nur drei Passagiere wurden bislang tot geborgen, 880 Menschen konnten wie durch ein Wunder gerettet werden, teilte die Küstenwache mit. Der Verteidigungsminister Gilberto Teodoro sagte dem Radiosender DZMM, bei der Rettungsaktion seien vier Schiffe der Marine im Einsatz, die von zwei zivilen Schiffe und mehreren Fischerboote unterstützt würden. An Bord hatten sich zuvor dramatische Szenen abgespielt. So hatte ein ein Passagier von seinem Handy aus einen Radiosender in Manila angerufen und davon berichtet, dass das Schiff in etwa "im 90-Grad-Winkel auf der Seite" liege, während er darauf wartete, von einem anderen Schiff aufgenommen zu werden. Die Fähre war vor der Westküste der philippinischen Halbinsel Zamboanga bei schwerem Seegang in Schieflage geraten und später gesunken.
Philippinen / Schifffahrt
06.09.2009 · 20:32 Uhr
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