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Patientenbeauftragter spricht sich gegen Budgetierung in gesetzlichen Krankenversicherungen aus

Berlin (dts) - Der neue Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU), hält die Budgetierung in der gesetzlichen Krankenversicherung für nicht mehr tragbar. "Die Budgetierung muss weg. Nur dann weiß der Arzt, dass er für seine Leistung auch bezahlt wird, wenn er sie für Kassenpatienten erbringt", sagte Zöller im Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus". Dies sei auch der geeignete Schritt um zu verhindern, dass Kassenpatienten länger auf Facharzttermine warten müssten als Privatversicherte. "Selbstverständlich muss man das ändern", so Zöller. Der Patientenbeauftragte brach zudem eine Lanze für eine bessere medizinische Versorgung auf dem Land. "Für viele ist die freie Arztwahl tatsächlich reine Theorie", erklärte der CSU-Politiker. "Wir müssen gezielt für Anreize sorgen, damit sich Ärzte auch im ländlichen Raum niederlassen." Eine höhere Vergütung sei heute zwar schon möglich, werde aber noch nicht "konsequent umgesetzt".
DEU / Gesundheit / Krankenkassen
02.01.2010 · 18:55 Uhr
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