Paris: In Ausstellung von Anri Sala werden Trommeln wie von Geisterhand gespielt
Der Künstler Anri Sala, der in Albanien geboren ist und in Berlin lebt, präsentiert nun im Pariser Centre Pompidou vier Arbeiten aus den letzten vier Jahren und vereint sie in einem einzigartigen Projekt.
Der Besucher nimmt in einem Raum platz, der an einen Kinosaal erinnert. In dem Raum befinden sich fünf Leinwände und Trommeln mit Stöcken. Nach und nach aktivieren sich die Leinwände und die Trommeln fangen alleine wie von Geisterhand an zu spielen.
In den Filmen, die auf den Leinwänden abgespielt werden, beschäftigt Anri Sala sich unter anderem mit der Belagerung Sarajevos oder einem Studentenmassaker in Mexiko City. Die Ausstellung läuft noch bis zum 06. August 2012.