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Paramilitärs verfüttern Gefangene an Krokodile

Bogotá (dpa) - Kolumbiens Paramilitärs haben Gefangene lebend an Krokodile verfüttert. Ein ehemaliges Mitglied der paramilitärischen «Einheiten zur Selbstverteidigung Kolumbiens» bestätigte vor Gericht, in seiner Einheit sei ein im Jahr 2000 verschwundener Mann lebend in ein Krokodilgehege geworfen worden, um keine Spuren zu hinterlassen. Bereits 2008 hatte ein ehemaliges Mitglied der AUC ausgesagt, er habe angeordnet, Gruppen von mehr als drei Gefangenen von Schlangen töten zu lassen. So habe man verhindern wollen, für Massaker verantwortlich gemacht zu werden.

Konflikte / Kolumbien
18.11.2011 · 03:30 Uhr
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