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Paraguay setzt medizinische Operationen wegen Denguefieber-Epidemie aus

Asunción (dts) - In Paraguay wurden alle nicht-dringlichen Operationen aufgrund der im Land wütenden Denguefieber-Epidemie bis auf Weiteres suspendiert. Der Gesundheitsminister Edgar Gimenez begründete die Entscheidung Medienberichten zufolge damit, dass die öffentlichen Krankenhäuser mit 13.000 Dengue-Patienten überfüllt seien und dringend freie Betten benötigt würden. Seit Beginn des Jahres hat die Epidemie 18 Tote gefordert und es haben sich schätzungsweise 20.000 Menschen infiziert, von denen sich viele privat verarzten lassen.

Gimenez kündigte außerdem an, 2.000 zusätzliche Ärzte und Schwestern einstellen zu wollen. Bei Denguefieber handelt es sich um eine durch Moskitos übertragende Infektion, die zu starkem Erbrechen, Durchfall und Schmerzen führt. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganiation sterben jährlich 22.000 Menschen an Denguefieber.
Paraguay / Gesundheit
30.03.2011 · 18:18 Uhr
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