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Papstmesse: Festgenommener bestreitet Schüsse

Erfurt (dpa) - Nach den Luftgewehrschüssen am Rande des Papstbesuchs in Erfurt bestreitet ein festgenommener Mann die Tat. Er war gegen 11.00 Uhr in der mehrere hundert Meter vom Domplatz entfernten Wohnung gestellt worden.

Von dort waren vier Schüsse auf Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes abgegeben worden. Die Polizisten hätten dort ein Luftdruckgewehr und eine Luftdruckpistole sichergestellt, sagte Polizeieinsatzleiter Robert Ryczko am Samstag. Der Verdächtige sei nicht vorbestraft. Verletzt worden sei niemand. Bei der Messe mit Papst Benedikt war von dem Vorfall nichts zu spüren.

Nach Angaben Ryczkos hatten Polizisten vergeblich versucht, mit dem Mann Kontakt aufzunehmen, und waren schließlich gewaltsam in die Wohnung eingedrungen. Der Festgenommene sei nicht der Mieter. Gegen ihn werde nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Die Schüsse waren zwischen 07.00 und 08.00 Uhr abgegeben worden, wo um 09.00 Uhr die Messe begonnen hatte. Die Wohnung ist in der Nähe einer der Vorposten, an der Pilger von Mitarbeitern des Sicherheitsunternehmens das erste Mal auf ihrem Weg zum Domplatz kontrolliert wurden.

Kirchen / Papstbesuch / Kriminalität
24.09.2011 · 21:48 Uhr
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