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Papst schweigt zu deutschen Missbrauchsfällen

Papst Benedikt XVI. hat im Hirtenbrief an die irische Kirche sein «aufrichtiges» Bedauern ausgedrückt. Zu den Missbrauchsfällen in Deutschland schwieg er.
Rom (dpa) - Der Papst hat den lang erwarteten Hirtenbrief veröffentlicht. In seiner Botschaft an die irischen Katholiken bringt Benedikt XVI. unter anderem sein Mitgefühl für die Opfer sexuellen Missbrauchs zum Ausdruck. Zu den Fällen in Deutschland äußerte er sich aber nicht. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, verstand das Papier als klare Weisung auch für Deutschland. Es habe «Geltung für die ganze Kirche und ist eindeutig eine Botschaft auch an uns in Deutschland», sagte er.
Kirchen / Kriminalität / Vatikan
21.03.2010 · 22:02 Uhr
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