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Papst reicht allen Briten "Hand der Freundschaft"

Edinburgh (dts) - Papst Benedikt XVI. hat am Donnerstag zum Auftakt seiner Großbritannien-Reise betont, dass er den Briten die "Hand der Freundschaft" reiche. Bei seinem Treffen mit Königin Elizabeth II. in Edinburgh sagte der Pontifex, dass dies für alle Briten gelte, nicht nur für die katholische Bevölkerung. Er lobte Großbritanniens "Respekt für traditionelle und kulturelle Werte", die von "aggressiven Formen des Säkularismus nicht mehr toleriert" würden.

Papst Benedikt XVI. würdigte auch den Kampf der Briten gegen Hitlers "atheistischen Extremismus", der Gott aus der Gesellschaft habe vertreiben wollen. Auf seinem Flug von Rom erklärte der Papst, der Skandal um den Kindesmissbrauch katholischer Priester sei ein "großer persönlicher Schock" für ihn gewesen. Er wolle den Opfern nun "materielle, psychologische und spirituelle" Hilfe bieten und andere Kinder in Zukunft vor gefährlichen Priestern schützen, so der Pontifex. Der Besuch Benedikts XVI. ist der erste offizielle Staatsbesuch eines Oberhaupts der katholischen Kirche seit der Gründung der anglikanischen Kirche im Jahr 1534. Zehntausende Menschen jubelten dem Papst zu, als er mit dem "Papamobil" durch das Stadtzentrum Edinburghs fuhr. Am Donnerstagabend soll er in Glasgow eine Messe unter freiem Himmel halten.
Großbritannien / Religion
16.09.2010 · 17:45 Uhr
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