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Papst-Prediger entschuldigt sich für Antisemitismus-Vergleich

Rom (dpa) - Der Hausprediger des Papstes hat sich dafür entschuldigt, die Angriffe auf Benedikt XVI. und die Kirche wegen des Missbrauchsskandals mit dem Antisemitismus verglichen zu haben. Er habe weder die Gefühle der Juden noch die der Opfer von Pädophilie verletzen wollen, sagte Raniero Cantalamessa der Zeitung «Corriere della Sera». Er hatte aus dem Brief eines jüdischen Freundes zitiert, der sich wegen der Attacken auf Papst und Vatikan an Antisemitismus erinnert gefühlt hatte. Dagegen hatten viele Juden protestiert.
Kriminalität / Kirchen / Vatikan
04.04.2010 · 10:08 Uhr
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