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Papst in Mexiko: Brüderlichkeit statt Hass

Der Papst präsentiert sich den mexikanischen Gläubigen stilecht mit Sombrero. Foto: Jorge NunezGroßansicht

León (dpa) - Papst Benedikt XVI. hat vor mexikanischen Gläubigen eine gerechtere und brüderliche Gesellschaft als Antwort auf Armut, Korruption und Drogenkriege verlangt.

Er bete um Trost, Stärke und Hoffnung für die Leidenden, sagte Benedikt am Sonntag nach einer Messe mit Hunderttausenden Katholiken vor den Toren der Stadt León. Er wandte sich gegen «nutzlose Racheakte und jeden spaltenden Hass».

Der Papst listete im Angelus-Gebet auf, was Mexiko Prüfungen und Sorgen bringe: Getrennt lebende oder zur Emigration gezwungene Familien, viele Menschen, die unter Armut litten, dazu Korruption und häusliche Gewalt. Außerdem gehörten Kriminalität, Drogenhandel und eine Werte-Krise dazu. Die Kirche müsse sich weiterhin für den Respekt vor dem menschlichen Leben und für dessen Verteidigung einsetzen.

Kirchen:Mexiko / Vatikan
25.03.2012 · 20:13 Uhr
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