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Papandreou sagt USA-Reise ab

Athen (dts) - Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat am Samstag eine geplante Reise in die USA abgesagt. Sein Büro teilte mit, dass sich Papandreou in der kommenden Woche um die Umsetzung der beschlossenen Sparmaßnahmen kümmern werde. Der Ministerpräsident sollte am Sonntag in New York mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sprechen.

Am darauffolgenden Tag war ein Treffen mit der Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, geplant, um ihr zu versichern, dass Griechenland die nötigen Reformen und Sparmaßnahmen in die Wege leiten werde. Zuvor war die für Montag geplante Ankunft der Experten von EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) in Athen ein zweites Mal aufgeschoben worden. Die Chefs der sogenannten "Troika" werden demnach nicht wie ursprünglich erwartet am Montag in Athen sein. Stattdessen solle es lediglich eine Telefonkonferenz mit dem griechischen Finanzminister Evangelos Venizelos geben. Griechische Medien berichten, die Regierung mache sich große Sorgen um die nächste Tranche der Finanzhilfe. Venizelos habe ein "äußerst negatives Klima" beim Finanzministertreffen der EU in Breslau festgestellt.
Griechenland / Wirtschaftskrise / Weltpolitik
17.09.2011 · 18:00 Uhr
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