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Papandreou: Obama unterstützt Schritte gegen Spekulanten

Der griechische Premierminister Giorgos Papandreou bei einem Treffen mit US-Außenministerin Hillary Clinton am Montag in Washington DC.Großansicht
Washington/Berlin (dpa) - Im Kampf gegen Spekulanten bekommt das hoch verschuldete Griechenland nach Gesprächen mit den Europäern nun auch von der größten Wirtschaftsmacht der Welt Unterstützung.

Nach Beratungen mit US-Präsident Barack Obama am Dienstag in Washington sagte der griechische Regierungschef Giorgos Papandreou, Obama begrüße entsprechende europäische Initiativen. Er habe vom Präsidenten in dieser Frage eine «positive Antwort» erhalten, sagte der Ministerpräsident laut der Finanz-Agentur Bloomberg.

Obama habe auch seine Unterstützung für die Maßnahmen im Kampf gegen die Schuldenkrise in Griechenland deutlich gemacht, sagte Papandreou. Er habe die USA aber nicht aber nicht um Finanzhilfen gebeten. Der amerikanische Regierungssprecher Robert Gibbs hatte zuvor erklärt, dass die Europäische Union im Kampf gegen die griechische Schuldenkrise die Führungsrolle übernehmen sollte.

Papandreou hatte bei seinem USA-Besuch vor der Gefahr gewarnt, dass die dramatische Schuldenkrise seines Landes eine neue globale Finanzkrise auslösen könnte. Griechenlands massive Verschuldung habe bereits Auswirkungen auf Europa, sagte er. Sie könne sehr wohl einen Dominoeffekt in Form steigender Kreditkosten für eine Reihe anderer verschuldeter Staaten nach sich ziehen.

EU / Finanzen / Griechenland / USA
09.03.2010 · 23:02 Uhr
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