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Papandreou kritisiert «antieuropäische Stimmen»

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Athen (dpa) - Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat die Aussagen verschiedener europäischer Politiker kritisiert, sein Land werde es nicht schaffen und bankrott gehen. «In einigen Staaten der EU haben wir leider gesehen, dass die antieuropäischen Stimmen lauter werden.»

Es gebe «populistische Stimmen und in einigen Fällen auch Stimmen, die den Rassismus gegen unser Land kultivieren», sagte Papandreou in einer Sondersitzung mit Abgeordneten seiner Partei, die im Fernsehen übertragen wurde. Griechenland hat nach den Worten Papandreous binnen eines Jahres das Defizit von 15,5 auf 10,5 Prozent gedrückt. Dies habe kein anderes Land geschafft. Griechenland werde es auch jetzt schaffen «egal ob einige mittlerweile offen davon reden, das Land sollte den Euroraum verlassen», fügte Papandreou hinzu. Griechenland müsse beweisen, dass es «über die Latte - egal wie hoch sie gestellt ist - springen kann. Wir werden es schaffen», sagte Papandreou und versicherte Griechenland werde alle Auflagen erfüllen, koste es politisch für ihn «was es wolle».

Finanzen / EU / Griechenland
12.09.2011 · 23:13 Uhr
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