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Papandreou: Euro-Gerüchte «schon fast kriminell»

Ministerpräsident Giorgos Papandreou ist empört über die Gerüchte eines griechischen Euro-Ausstiegs.Großansicht

Athen (dpa) - Griechenlands Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat Spekulationen über eine mögliche Abschaffung des Euro in seinem Land als «fast schon kriminell» bezeichnet.

«Kein solches Szenario wurde jemals diskutiert, nicht einmal inoffiziell», sagte Papandreou am Samstag auf einer Konferenz auf der Ionischen Insel Meganisi. Sein hochverschuldetes Land solle in Ruhe gelassen werden, damit es den eingeschlagenen Spar- und Reformkurs zu Ende führen könne.

«Spiegel Online» hatte zuvor berichtet, die Möglichkeit eines Euro-Ausstiegs sollte am Freitagabend bei einem geheimen Treffen hochrangiger Vertreter aus der Eurozone in Luxemburg diskutiert werden. Daraufhin sackte der Kurs der Gemeinschaftswährung im Vergleich zum Dollar weiter ab. Der Vorsitzende der Euro-Gruppe, Luxemburgs Ministerpräsident Jean-Claude Juncker, nannte die Idee einer Abwendung vom Euro in Griechenland anschließend «dumm». Auch die heftig diskutierte Umschuldung des südeuropäischen Landes hätten die Teilnehmer des Treffens abgelehnt.

EU / Finanzen / Währung / Griechenland
07.05.2011 · 22:10 Uhr
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