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Papandreou: Demokratie nicht untergraben

Der frühere griechische Ministerpräsident Giorgos PapandreouGroßansicht

Brüssel (dpa) - Der frühere griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat davor gewarnt, mit einem EU-Aufpasser für Griechenland die Demokratie zu gefährden.

«Wir glauben, das wir uns entweder in demokratischer Weise verhalten, wo jedes Land für seine eigene Politik verantwortlich ist - oder wir werden die Demokratie in ganz Europa untergraben», sagte Papandreou am Rande eines Treffens sozialdemokratischer Politiker in Brüssel. «Und ich glaube, dass wir mehr und nicht weniger Demokratie brauchen.»

Papandreou, der von Oktober 2009 bis November 2011 die griechische Regierung führte, sagte, jenseits der Einsparungen in nationalen Haushalten sei auch «haushaltspolitische Fairness» nötig. «Was Griechenland angeht, so sind wir an einem Wendepunkt.» Griechenland habe «viel getan und muss noch mehr tun»: «Genau jetzt haben wir einen Wendepunkt erreicht, an dem unsere Bemühungen mit einem deutlich niedrigeren Schuldenniveau dank des Schuldenschnitts des Privatsektors und mit mehr Wachstum belohnt werden können.»

EU / Gipfel / Griechenland
30.01.2012 · 22:59 Uhr
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