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Palästinenser bei Feuergefecht getötet

Israelischer PanzerGroßansicht
Gaza (dpa) - Bei einem heftigen Feuergefecht an der Grenze zum Gazastreifen sind am Dienstagmorgen nach unterschiedlichen Angaben bis zu vier Palästinenser getötet worden.

Während der israelische Rundfunk von vier Toten sprach, korrigierte das örtliche Al-Aksa-Krankenhaus seine Angaben nach unten und sprach von nur noch einem Toten und zwei Verletzten. Zunächst hatte das Krankenhaus mitgeteilt, es seien drei Palästinenser getötet worden.

Die militante Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad erklärte, zu dem Gefecht sei es gekommen, nachdem die israelischen Soldaten in ein Gebiet östlich des Al-Bureidsch-Flüchtlingslagers im zentralen Gazastreifen vorgedrungen sein. Die Soldaten hätten die militanten Kämpfer mit Panzergranaten beschossen.

Ein israelischer Armeesprecher bestätigte, die Bodentruppen hätten Unterstützung von Hubschraubern erhalten, die mehrere Raketen abgefeuert hätten. Der israelische Rundfunk gab an, die Männer hätten versucht, Sprengsätze zu legen und auf israelisches Gebiet vorzudringen.

Seit vergangenem Monat sind die Spannungen im Grenzgebiet nach gut einem Jahr relativer Ruhe wieder aufgeflammt. Militante Palästinenser schossen wieder verstärkt Raketen auf das israelische Grenzgebiet ab. Bei einem vorherigen Feuergefecht an der Grenze wurden zwei israelische Soldaten und zwei militante Palästinenser getötet. Israel drohte angesichts der neuen Gewalt mit einem harten militärischen Vorgehen.

Konflikte / Nahost
13.04.2010 · 10:44 Uhr
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