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Pakistanische Kinder in Flutgebieten verhungert

Inzwischen sind mehr als 20 Millionen Menschen in Pakistan auf der Flucht vor den Fluten.Großansicht

Islamabad (dpa) - In den Überschwemmungsgebieten im Nordwesten Pakistans sind nach einem Medienbericht erstmals fünf Kinder an Unterernährung gestorben.

Wie der Sender Dawn TV am Sonntag unter Berufung auf einen Regionalpolitiker berichtete, sind die Todesfälle im Distrikt Kohistan eine Folge der schlechten Versorgungslage. Hilfskonvois könnten nicht zu den Betroffenen in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa vordringen, da die Wassermassen in der Gebirgsregion Brücken und Straßen zerstört hätten, hieß es.

«Die Regierung hat bei der Koordinierung der Hilfsmaßnahmen total versagt», beklagte der Abgeordnete Abdul Sattar Khan in dem Sender. Gleichzeitig warnte er davor, dass die Zahl der Hungertoten weiter ansteigen könnte, sollten wichtigen Verbindungsstraßen nicht schnell wieder für den Verkehr geöffnet werden. Teile des Distrikts am Oberlauf des Flusses Indus waren vor knapp zwei Wochen vom Hochwasser überspült worden. Nach Angaben der Regierung in Islamabad kamen bislang knapp 1400 Menschen bei den Überschwemmungen ums Leben.

Wetter / Unwetter / Kinder / Pakistan
15.08.2010 · 15:41 Uhr
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