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Paketbomben in Rom: vermutlich derselbe Absender

Rom (dpa) - Hinter den in der Schweizer und der chilenischen Botschaft in Rom explodierten Paketbomben steckt vermutlich ein und derselbe Absender.

Die Päckchen in der Größe einer Videokassette befanden sich jeweils in einem gelben Umschlag, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf die Ermittler. In der Schweizer Botschaft wurde ein 53-jähriger Mitarbeiter beim Öffnen des Päckchens verletzt. «Sein Gesundheitszustand ist ernst,

aber es besteht keine Lebensgefahr», sagte der Schweizer Botschafter Bernardino Regazzoni. Der Mann habe insbesondere Verletzungen an den Händen erlitten. In einer Notoperation versuchten Ärzte, ihm seine Hand zu retten. Zum Zeitpunkt des Unglücks sei er alleine im Büro gewesen.

Der durch die Paketbombe in der chilenischen Botschaft verletzte Mitarbeiter wurde noch am Donnerstag operiert, wie Ansa aus dem Krankenhaus Umberto I berichtete. Auch er wurde nach Angaben der Botschaft und der Familie schwer an einer Hand verletzt.

Kriminalität / Terrorismus / Italien
23.12.2010 · 22:08 Uhr
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